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Das Jahr 2010 mit der bevorstehenden Landtagswahl ist ein entscheidendes Jahr für Nordrhein-Westfalen. Mit seinem Leitantrag „Hochschulpolitik in NRW erfolgreich gestalten – Forderungen an eine neue Landesregierung“ und spannenden Diskussionen mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU NRW, Helmut Stahl MdL, dem designierten Generalsekretär der CDU NRW, Andreas Krautscheid und dem thüringischen Landtagsabgeordneten Mario Voigt, machte der RCDS NRW deutlich, aktiv in den Wahlkampf eingreifen zu wollen. |
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Zinsen für Studienbeitragsdarlehen sinken weiter Die NRW.Bank senkt die Zinsen für ihre Studienbeitragsdarlehen. Der Zinssatz wird von bisher 4,384 auf 3,896 Prozent reduziert. Derzeit decken rund 84 000 Studenten in Nordrhein-Westfalen ihre Studienbeiträge mit dem Studienbeitragsdarlehen der NRW.Bank ab - das sind mehr als 22 Prozent der beitragspflichtigen und Darlehensberechtigten Studenten im Land. Im laufenden Wintersemester schloss die NRW.Bank rund 11 400 neue Verträge ab.
Durch das Studienbeitragsdarlehen können Studenten ihre Studienbeiträge erst zwei Jahre nach Abschluss ihres Erststudiums bezahlen. Der Erhalt des Darlehens ist weder an eine Bonitätsprüfung noch an Sicherheiten gekoppelt. Die Rückzahlung setzt ein entsprechendes Einkommen des Absolventen voraus. Dabei müssen BAföG-Empfänger in Summe maximal 1000 Euro pro Semester bzw. 10.000 Euro insgesamt zurückzahlen. Durch diese Kappungsgrenze zahlen rund zwei Drittel der BAföG-Empfänger in NRW faktisch keine Studienbeiträge. Der Zinssatz richtet sich jeweils nach den Refinanzierungskosten der NRW.BANK, also nach dem Zinssatz, für den die NRW.BANK die erforderlichen Mittel im Interbankengeschäft erhält (6-Monats-EURIBOR), und wird zwei Mal im Jahr, jeweils zum 15. Juni und zum 15. Dezember, überprüft. |
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Studienbeiträge schrecken nicht ab Zum heutigen Semesterstart hat Innovationsminister Andreas Pinkwart die neue Prognose für die Studentenzahlen an den nordrhein-westfälischen Hochschulen vorgestellt. Demnach werden rund 78.000 neue Studentinnen und Studenten an den Hochschulen erwartet. Das bedeutet einen Anstieg um rund 6,7 Prozent im Vergleich zum letzten Wintersemester. Besonders erfreulich sind die Zahlen, da die Studienanfängerzahlen überproportional im Vergleich zur Anzahl der Schulabgänger mit Hochschulreife steigen. „Die Tendenz stimmt. Zum wiederholten Male steigen die Studienanfängerzahlen in NRW. Das spricht für die Attraktivität der Hochschulen im Lande“, freut sich Pascal Becker, Landesvorsitzender des RCDS NRW. |
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Notwendigkeit der Reform der Verfassten Studentenschaft Fabian Ferber, bis Dezember 2007 Vorsitzender des AStA der Ruhr-Universität Bochum und Mitglied der Juso-Hochschulgruppe (Studentenverband der SPD), wurde wegen Untreue zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro auf Bewährung verurteilt. Diese Strafe unterliegt der Auflage von 80 Sozialstunden. Ferber hatte hochkarätige Bands für eine Mensaparty gebucht und wollte die Kosten durch Eintrittskartenpreise in Höhe von 35 Euro decken. Diese Rechnung ging jedoch nicht auf und die Studentenschaft blieb auf einem Defizit von 230.000 € sitzen. Ferber trat nach diesem „Mensaparty-Debakel“ zurück. |
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Notwendigkeit der Reform der Verfassten Studentenschaft Ob man die Analyse der Kommunalwahl der nordrhein-westfälischen SPD teilt oder nicht, hängt mit Sicherheit in erster Linie vom eigenen Parteibuch ab. Allerdings ist es doch interessant zu lesen, dass die SPD aus der geringen Wahlbeteiligung – im Landesschnitt lag diese bei 52,3 Prozent – eine Legitimationskrise der Kommunalpolitik ableitet. Eine Bürgermeisterin in Wülfrath, die mit 26,96 Prozent der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 58,48 Prozent gewählt worden ist, sei laut SPD schwerlich demokratisch legitimiert. In der Tat sind niedrige Wahlbeteiligungen zu bedauern, dem wird niemand widersprechen. Nur fragen wir uns vom RCDS NRW, warum die SPD mal wieder mit zweierlei Maß misst. Denn ihren Parteinachwuchs an den Hochschulen jubelt die SPD als studentische Interessenvertreter hoch, obwohl dort die Wahlbeteiligung nur selten über 15 Prozent liegt.
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